Gabi's Tier- und Gartenblog

Hortus meus – schützen und bewahren

Erste Hilfe …

Wenn eine große Libelle mit zusammengefalteten Flügeln da sitzt (Foto 1), dann hat sie in der Regel ein Problem. Die Flügel sind beim Schlüpfen aus der Larvenhaut noch nicht entfaltet und müssen erst „aufgepumpt“ werden und sich dann festigen. Wenn in diesem Moment z.B. ein kleiner Windstoß die Flügel aneinander drückt, können sie punktuell zusammenhaften. Aus eigener Kraft kriegt die Libelle sie anscheinend nicht wieder auseinander.

Ich habe diese Plattbauch-Libelle deshalb auf meinen Finger krabbeln lassen, bin mit einem festen Grashalm ganz vorsichtig zwischen ihren (ansonsten ausgehärteten) Flügel entlang … und dann saßen wir noch so 15 bis 20 Minuten gemeinsam in der Sonne (vom Wind abgewandt). Ihr Körper hat die Sonne aufgetankt und dann flog sie weg. Zauberhaft!

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Der Kreis schließt sich

In den letzten Tagen sind vermehrt frühe Adonislibellen am Teich geschlüpft. Interesssant finde ich, dass die Libellenarten ein unterschiedliches „Schlüpfverhalten“ haben. Die frühen Adonislibellen haben sich erst am späten Vormittag entfaltet, d.h. Flügel aufpumpen und so. Die blutroten Heidelibellen dagegen war morgens schon gegen 7 Uhr fast fertig damit. Im vergangenen Jahr konnte ich sieben Libellenlarven am Teich bestimmen, wenn auch nicht alle im Foto festhalten. Hier ein kleiner Auszug der Fotos.

Heute kam die erste frühe Adonisjungfer (Männchen) zurück zum Teich – ausgefärbt und bereit zur Paarung :-).

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